Die Langdistanz in der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt

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Interview mit Wechselzonen- und Streckenplaner Benedikt Weigmann: „Aus Chaos macht Ordnung“

Posted on: Sonntag 24th Januar 2016

Von außen betrachtet ist es wohl der Platz der Irrungen und Wirrungen. Der eine taumelt zu seinem Rad, der andere verliert einen Schuh, manch einer sucht seinen Beutel. Völlig normal in der Wechselzone – ist ja auch gar nicht so einfach, diese Umstellung zwischen den Disziplinen. Dass es dennoch geordnet, sicher und fair zwischen den Wechselplätzen zugeht, dafür sorgt Benedikt Weigmann. Er plant Streckenverlauf und Wechselzonen mit und erstellt die Pläne dazu.

Benedikt_Weigmann, einmaligCR: Hallo Benedikt. Du bist ganz neu im Team des CHALLENGEREGENSBURG. Wie kam es dazu, dass du dich zum Helferteams dazu gesellt hast?

Benedikt Weigmann: Ich habe durch Zufall den ausgedruckten Streckenverlauf mit ersten Grafiken in die Hände bekommen und ab diesem Zeitpunkt wollte ich gerne mithelfen.

CR: Du hilfst bei der Erstellung der Pläne für Strecken und Wechselzonen. Was muss man bei dieser Arbeit so beachten und warum liegt dir gerade dieser Job so, dass du unser Team dabei unterstützt?

Benedikt Weigmann: Beachten muss man vorallem die verschiedenen Interessen der Akteure. Man muss verstehen, wieso bestimmte Forderungen gestellt werden, erst dann kann man vernünftig daran arbeiten. Ohne den Hintergrund funktioniert das nicht. Das Wichtigste ist also eine gute Kommunikation im Team.
Als angehender Architekt begleitet mich das Thema Planung und Ordnung schon eine ganze Weile, wobei die Challenge als Landkreisübergreifende Aktion unter einen Hut zu bekommen ist. Ich versuche die Erfahrungen die meine Kollegen mitbringen, bestmöglich in Zeichnungen und Pläne zu fassen.

CR: Was fasziniert Dich am Triathlon?

Benedikt Weigmann: Triathlon ist eine Sportart, in der keiner perfekt ist. Jede Schwäche in einer Disziplin, kann durch eine Stärke in der Anderen ausgeglichen werden. Dadurch werden zum einen mehr Menschen angesprochen und zum andren bleibt ein Rennen auch bis zum Schluss Interessant und aufregend. Als leidenschaftlicher Radfahrer bin auch ich so zum Sport gekommen!

CR: Was war Dein außergewöhnlichstes Erlebnis als Jedermann-Triathlet?

Benedikt Weigmann: Ein besonderes Triathlon-Ereignis hatte ich 2014 in St. Pölten. Dort konnte ich einen anderen, mir unbekannten Teilnehmer, der bereits zu Beginn der Laufstrecke angefangen hatte langsam zu gehen, motivieren, den Lauf mit mir zu Ende zu laufen. Immerhin noch 16 Kilometer. Wir kamen dann zeitgleich ins Ziel. Triathlon ist einfach auch ein sehr freundschaftlicher und kollegialer Sport!

CR: Was macht das Helfen bei einem Triathlon so interessant? 

Benedikt Weigmann:  Ein Triathlon ist eine sportliche Großveranstaltung, bei der viele Interessen, Meinungen und Aufgabenbereiche aufeinandertreffen. Das ganze optimal umzusetzen, und im Team die Zufriedenheit aller Beteiligten sicherzustellen, wird eine große Herausforderung sein.

Ich möchte gerne meinen Teil dazu beitragen – mit der detaillierten Planung der Strecken und vor allem Wechselzonen, ist eine gute Grundlage gelegt. Muss ja schließlich alles seine Ordnung haben!

CR: Was macht Regensburg für Dich zum einmaligen Challenge Pflaster?

Benedikt Weigmann: Regensburg als Standort ist eine großartige Möglichkeit mehr Menschen für den Sport zu begeistern. Die Veranstaltung mit Streckenverlauf durch die historische Altstadt ist einzigartig, und für Athleten wie Zuschauer atemberaubend. Die Teile außerhalb der Stadt bilden mit ihrer Ursprünglichkeit das Landschaftliche Gegenstück. Ein fantastisches Rundum-Paket!

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