Die Langdistanz in der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt

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Die Langdistanz in der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt

Challenge Regensburg lockt internationale Athleten

Posted on: Dienstag 25th Juli 2017

32 verschiedene Nationen waren 2016 zur Challenge Regensburg zu Gast und auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter Athleten aus allen Teilen der Welt. Dabei machen sich nicht nur vereinzelt Sportler auf in die historische Stadt an der Donau, sondern sogar ganze Gruppen. Zwei dieser Gruppen stellen wir vor. Warum lockt das Rennen in Regensburg? Was erwarten sie sich von den Strecken? Wir haben nachgefragt!

Fünf Südafrikaner suchen Homestays

Fünf Sportler aus Südafrika freuen sich schon jetzt auf ein ganz besonderes Erlebnis. Zwar ist Südafrika eine erfolgreiche Triathlonnation – beispielsweise gewann Henri Schoeman im letzten Jahr die Bronzemedaille bei den olympischen Spielen in Rio – doch faktisch ist Triathlon auch über 20 Jahre nach der Apartheidein ein fast ausschließlich weißer Sport. „Dunkelhäutige Triathleten sind immer noch die große Ausnahme,“ erklärt Initiator Yorck Wurms. Umso mehr freut sich die Challenge, dass fünf von ihnen in Regensburg starten werden. Damit sie die bayerische Gastlichkeit besonders intensiv kennen lernen, sucht der Veranstalter für Luvuyo Bangazi, Peter Gatang’i, Madoda Bambalaza, Vukike Makeleni und Siyabulela Jabu Mpengesi noch je einen Homestay.

„Homestays“ sind private Unterkünfte für die Tage rund um das Rennen, die für beide Seiten stets eine ganz besondere Erfahrung darstellen. Sowohl für den Sportler, der Kultur und Leben umso intensiver kennen lernt, als auch für den Gastgeber, der den Sport einmal aus anderer Sicht erlebt. Nicht selten entstehen lange Freundschaften nach solchen „Homestay“-Aufenthalten.

Auf die Frage, warum sie sich für einen Start bei der Challenge Regensburg entschieden haben, antworten die Fünf: „Wir möchten einfach einmal etwas Neues kennen lernen und auch außerhalb von Südafrika ein Weltklasserennen erleben. Wir hoffen auch, dass sich durch unsere Reise andere inspirieren lassen, Träume zu leben und sich einer Herausforderung zu stellen.“

Vom russischen Wunderkind bis Modedesignerin

Gleich sechs Teilnehmer, darunter eine Dame, nehmen die Anreise aus dem russischen St. Petersburg auf sich.

Julia Osipova, eine in St-Petersburg bekannte Mode-Designerin, Dr. Alexander Luft und Dr. Dmitiy Chernych, zwei Ärzte, die gemeinsam die Challenge For Two ausprobieren möchten, Michail Schukin, das „sportliche Wunderkind“ der Gruppe, Schiffskapitän Anton Tychkin und Software Entwickler Alexey Dubkov.

Der gebürtige St-Petersburger Victor Goldrin, der mittlerweile in Regensburg wohnt, wird ihnen nicht nur vor dem Wettkampf zur Seite stehen, sondern am Renntag auch mit ihnen starten. „Ich habe meinen Freunden, die ich teilweise schon seit der Schulzeit kenne, die Challenge Regensburg ans Herz gelegt und freue mich, dass sie mich nun besuchen kommen und wir gemeinsam an den Start gehen.“

Die Sechs erwarten sich vom Rennen „einen unvergesslichen Sport-Tag in einer schönen Stadt mit vielen Zuschauern.“ „Wir haben lange keinen gemeinsamen Wettkampf gemacht und möchten endlich einmal den Teamspirit wieder spüren! Die kurze Rundreise durch Bayern im Anschluss komplettiert das sicherlich,“ ergänzen sie.

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